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Occitània

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Die Auswahl “Occitania” vertritt die Sprachminderheit der Okzitanier bei der EUROPEADA 2016. Bei Okzitanisch handelt es sich um eine eigene romanische Sprache, die auch langue d’oc genannt wird. Der gesprochene Dialekt reicht bis ins achte Jahrhundert zurück, Spuren findet man bespielsweise in alten Ortsnamen, oder Wörtern okzitanischen Ursprungs in lateinischen Schriften. Heute erstreckt sich die Verbreitung der Sprache über ein großes Gebiet in ganz Südfrankreich, reicht aber auch ins spanische Val d´Aran in einige piemontesische Täler in Italien. Alle diese Regionen, die sich über mehr als 190.000 km² erstrecken, werden inoffiziell manchmal auch Okzitanien genannt. Schätzungen gehen davon aus, dass die Sprache noch von mehreren Millionen Menschen verwendet wird, als Muttersprache wird sie laut Volkszählung 1999 nur mehr von etwa 610.000 Personen angegeben. Okzitanisch ist in Frankreich nicht als offizielle Sprache anerkannt, genießt aber seit 1992 einen verfassungsrechtlichen Schutz und wird seit 1999 in sieben südfranzösischen Regionen als Regional- oder Minderheitensprache angeführt.

Die Okzitanier bei der EUROPEADA

Sie nahmen bereits bei der ersten Ausgabe im Jahre 2008 am Turnier teil, scheiterten aber im Viertelfinale und belegten als Verlierer gegen den späteren Turniersieger den 5. Platz. Auch

2012 war man dabei, mit dem 5. Platz scheiterte man knapp vor den Finalspielen. Bei der letzten EUROPEADA 2016 waren sowohl das Herren- sowie das Damenteam bis ins Finale gelangt. Beide unterlagen dort den heimischen SütirolerInnen.

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