together unique

gemeinsam einzigartig

Ils Rumantsch / las Rumantschas

Ils Rumantsch / las Rumantschas

Ils Rumantsch / las Rumantschas

Logo: Ils Rumantsch / las Rumantschas

Die Auswahl “Ils Rumantschs” sind die Vertreter der Rätoromanen aus der Schweiz. Ihre Sprache entwickelte als eigene Sprachinsel aus dem großen Gebiet der Ladiner, nachdem es durch das Eindringen der Bajuwaren von Norden und der Italer von Süden in drei Gebiete durchbrochen wurde (siehe I Ladins). So entwickelte sich in Graubünden das “Rumantsch” oder das rätoromanische. Die Sprache ist eine der vier in der Schweiz anerkannten Sprachen. Rund 40 000 Personen gehören dieser Sprachminderheit an. In den Alpentälern hat sich diese vom Latein abstammende Sprache weiter differenziert und heute unterscheidet man mit surselvisch, sutselvisch, surmeirisch, vallader und puter fünf Dialekte. Daneben gibt es aber die gemeinsame Schriftsprache Rumantsch Grischun. Sie wurde im Jahre 1982 von Heinrich Schmid entwickelt und ist seit 2001 auf Kantonsebene neben deutsch und italienisch als dritte Amtssprache ernannt. Trotz dieser und anderer Unterstützungsmaßnahmen wird das Rätoromanische zunehmend von der deutschen Sprache verdrängt. Der Kanton Graubünden hat 2006 mit einem Sprachgesetz versucht, diesem starken Rückgang entgegenzuwirken. Als Organisation bemüht sich die Lia Rumantscha über seinen Sitz in Chur und den Aussenstellen in Laax, Zernez, Savognin und Zillis als Dachverband aller romanischen Sprachvereine um die Förderung der romanischen Sprache und Kultur. Sie war auch Organisator und Ideengeber der ersten EUROPEADA im Jahre 2008.

Bild zum Eintrag: Ils Rumantsch / las Rumantschas
Bild zum Eintrag: Ils Rumantsch / las Rumantschas

Ils Rumantschs bei der EUROPEADA

Bei der Heimveranstaltung in Jahre 2008 ist die Auswahl im Viertelfinale ausgeschieden, im Jahr 2012 belegte sie den 17. Platz und bei der letzten Europeada den 9. Endrang.